Ernährungserfahrung

die ich mit Dir teilen möchte.

 - Ernährungserfahrung individuell erlebt, naturwissenschaftlich betrachtet und journalistisch aufbereitet.

Gesund sein, gesund bleiben

Meine persönliche Geschichte:

Bewusst ernähren … seit wann ist mir das wichtig?

Bis zu meinem 30. Lebensjahr etwa habe ich gegessen, wenn ich Hunger hatte und alles, was mir geschmeckt hat. Und ich konnte auch viel essen, ohne dass ich Gewichtsprobleme bekam. Ich brachte offenbar gute genetische Voraussetzungen mit. In den Vierzigern setzten mir ein Übermaß an Süßigkeiten allmählich etwas zu. Mein BMI bewegte sich auf 28 kg/qm zu. Mit regelmäßig mehr Sport gleichte ich das Übergewicht etwas aus. Aber ich naschte unbeschwert weiter Süßigkeiten, Schokolade, Kuchen, Torten … Gesundheits-Check-ups bestätigten mir jedoch weiterhin beste Gesundheit: hervorragende Nüchternblutzuckerwerte (NBZ) von unter 90 mg/dL, keine Ablagerungen, keine Plaques in den Gefäßen. Vor etwa 10 Jahren lag mein „Gefäßalter“ etwa 14 Jahre unter meinem Lebensalter.                                                                            Also, weiter so! Kein Anlass für Veränderungen! Süße Schokolade und Kuchen schmecken ja auch nur zu gut! Dann im Februar 2019 bei einer medizinischen Routine-Untersuchung der Schock: Nüchtern-Blutzucker bei 125 mg/dL; der HbA1c (Blutzucker-Langzeitwert) bei 5,9 %.  Noch kein Diabetes, aber alle Anzeichen für einen Prädiabetes. Eine Autoimmunreaktion gegen die Insulinbildenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse wurden ausgeschlossen. Also: Eine beginnende Insulinresistenz durch zu viele kurzkettige Kohlenhydrate, durch zu viel Zucker in meiner Ernährung. Ein Schock! Bloß keinen Diabetes bekommen. Noch hatte, habe ich es in der Hand! Ernährung umstellen. Weniger Kohlenhydrate, keine kurzkettigen Kohlenhydrate (Traubenzucker, Haushaltszucker, weißes Mehl …), mehr Eiweiß, mehr (die richtigen) Fette (Omega-3-Fettsäuren). Es ist einfacher, als ich vorher dachte. Und gesündere Ernährung kann sogar schmecken … Wie ich die Umstellung vollzog, und mit welchem Ergebnis: das kommt alles in den nächsten Posts!     Bis dahin bleibt gesund und achtet vorsorglich darauf, was Ihr esst!

Du bist, was Du isst!

Wie ernähre ich mich eigentlich? Was nehme ich zu mir? Was braucht mein Körper wirklich?

Ein Ernährungstagebuch macht schon allerhand Arbeit, doch für mich hat es sich gelohnt: Ich habe ein Gefühl fürs Essen bekommen! Wieviel Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett stecken in unseren Lebensmittel? Wieviel nehme ich täglich zu mir? Und wenn mein Ziel in einer kohlenhydratarmen Ernährung liegt, sollte ich schon wissen, wo viel dieses Nähstoffs drin steckt und wo wenig!

Was wir brauchen: Gemüse und Obst

Warum sind Obst und Gemüse so wichtig?